Hallenpokal 2009 - Rückblick

F-Junioren Jahrgangsturnier in der Priestewitzer Mehrzweckhalle am 22.02.09 um den Hallenpokal 2009

DDR-Oberliga Nostalgie und Zukunftstalente beim Priestewitzer Hallenpokal !




Video online

Ein ganz normaler Sonntag im ruhigen Priestewitz ?
Muttis mit Kuchenblechen und Obstkörben, Papas schleppen Getränkekisten, viele Gäste, volle Parkplätze, viele fleißige Helfer, ein DJ mit geiler Mucke, ein charmanter Entertainer am Mikrofon und dazu eine Nebelmaschine im Scheinwerferlicht. Klingt verdammt nach Party, oder !?

Ja klar: nach Fußballparty in Priestewitz !

Das Team 2000plus01 lud zum alljährlichen 2000-er Jahrgangsturnier und große Namen folgten der Einladung !
Neben unseren langjährigen Freunden vom Frohnauer SC Berlin war die Hauptstadt diesmal gleich doppelt vertreten.
Kein geringerer als der 10-fache DDR-Meister BFC Dynamo lernte das kleine Priestewitz kennen und soviel sei hier schon verraten: und wird es auch nicht wieder vergessen ;-)).
Auch die Dynamos aus der sächsischen Landeshauptstadt waren mit einer spielstarken Mannschaft angereist und wollten Revanche für die verpasste Hallenbezirksmeisterschaft.
Weitere klanghafte Namen aus alten Oberligazeiten komplettierten das Teilnehmerfeld: FSV Zwickau (Vizebezirksmeister BVF Chemnitz), Erzgebirge Aue und der Chemnitzer FC. Nicht zu vergessen der auf hohem Niveau spielende Vizebezirksmeister aus Hoyerswerda mit seinen tollen und jederzeit fairen Fans. Das versprach den ca. 200 Zuschauer einen spannenden und hochklassigen Fußballtag.

Der erste große Knaller des Tages war schon die Vorstellung und einem perfekten Einlauf der 7 Mannschaften. Ja, richtig gelesen: 7 Mannschaften! Denn ein Platz blieb frei.
Die kleinen Priestewitzer Kicker hatten nach ihrer gewonnenen Hallenbezirksmeisterschaft ihrer großen Auftritt. Einzeln und namentlich genannt erschienen sie aus einer großen effektvollen Nebelwolke. Wie schreiben es die Zwickauer auf ihrer Homepage: „Das war schon großes Kino“.

Aber Fußball wurde auch gespielt und das richtig gut. Die Auftaktbegegnung bestritten der Frohnauer SC und die Kicker aus Zwickau. Die Berliner wohl noch etwas müde, verschliefen diese Begegnung komplett und der FSV Zwickau konnte schon eine erste Hausmarke setzen. Mit einer sehr überzeugenden spielerischen Leistung wurde ein nie gefährdeter 2:0 Sieg eingefahren.

Es folgte gleich im 2. Spiel das erneute Aufeinander treffen von Hoyerswerda und Dynamo Dresden. Auch diesmal hatten die Dynamos keine Chance und verloren verdient mit 2:0. Auch unsere Priestewitzer Fußballer konnten durch eine konzentrierte Leistung ihr Auftaktspiel gegen den Chemnitzer FC mit 3:1 siegreich gestalten.

Ein alter Klassiker folgte im Anschluss: BFC gegen Aue, den die Berliner wie in alten Zeiten mit einer wirklich starken spielerischen Leistung klar mit 3:0 für sich entschieden.

Der nächste Kracher folgte: Frohnauer SC und Dresden schenkten sich nichts und Dynamo konnte den Spieß vom letzten Jahr umdrehen und gewann knapp mit 3:2. Damit konnten die Elbestädter wieder auf das Halbfinale hoffen.

Zwickau gegen Hoyerswerda : von beiden Mannschaften eine tolle Partie, in der die Zwickauer knapp gewannen, auch deswegen, weil der Schiedsrichter einen in der letzter Sekunde erzielten Ausgleich der Hoyerswerdaer Jungs wieder zurücknahm. Das gab ganz traurige Gesichter bei den Schützlingen von Trainer Andreas Hering. Die Enttäuschung saß tief und führte wohl auch im späteren Turnierverlauf zu einer viel zu hoch ausgefallen Niederlage gegen Frohnau (0:9), die aber auch wie entfesselt aufspielten und sich den Frust der zwei Auftaktniederlagen von der Fußballerseele schossen. Hier zeigten sie erstmals ihre große spielerische Klasse.

Erzgebirge Aue gegen Traktor Priestewitz (2:3) und Chemnitzer FC gegen BFC Dynamo (0:1) waren zwei ganz knappe und heiß umkämpfte Spiele, mit den jeweiligen Siegen war aber sowohl der Gastgeber als auch die Hauptstädter vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert.

Im drittletzten Vorrundenspiel kam es zu der Begegnung SG Dynamo Dresden - FSV Zwickau, die von den befreundeten Fanlagern heiß ersehnt wurde. Zum Verlauf dieser Begegnung soll hier eigentlich nicht viel gesagt werden, nur so viel:
durch einen so genannten Zwickauer "taktischen Schachzug" (Zitat FSV-Homepage http://fsv-jahrgang2000.jimdo.com)
kamen die Dresdner zu einem sicheren 3:0 Erfolg. Sorry, das haben eure super spielenden Kinder und die von Dynamo nun wirklich nicht nötig und schon gar nicht verdient !!!
Die Frohnauer waren trotz ihres guten Torverhältnisses somit aus dem Halbfinale gekickt.
Dynamo wurde dadurch Gruppenerster, Zwickau mußte nun als Gruppenzweiter im Halbfinale gegen Priestewitz antreten.

Eines der wohl schönsten Spiele im Turnier lieferten sich die noch ungeschlagenen Teams vom BFC und Traktor Priestewitz. Tolle Spielzüge und schöne Tore führten zu einem hart umkämpften aber stets fair geführten Spiel auf höchstem Niveau. Priestewitz siegte mit 3:1.

Es begannen die kleinen Halbfinals, in denen sich Frohnau gegen Aue und Hoyerswerda gegen Chemnitz durchsetzten.

Die Halbfinals standen an:
Unserem klasse Hallensprecher „Gerd Zimmermann“ ( ääähhh Tino Noack ) standen fast die Tränen in den Augen, sagte er doch: „ Als Stift sah ich diese Begegnung am Fernseher und heute darf ich sie hier selbst in Priestewitz ansagen: Dynamo Dresden gegen BFC Dynamo“
Das hatte das kleine beschauliche Dorf in der Nähe von Großenhain noch nicht gesehen.
Diese Partie hielt auch was sie versprach, denn beide Teams waren spielerisch und kämpferisch eine Klasse für sich. Deutlich spürte man den kleinen Dynamos von der Elbe an, sie wollten unbedingt ins Finale, könnte es doch da zur Revanche für die Hallenbezirksmeisterschaft kommen. Und es gelang ihnen auch mit einem ganz knappen 2:1 Sieg.

Bis dahin war es aber noch ein weiter Weg für Priestewitz, warteten doch die spielstarken Zwickauer im Halbfinale. Ein Spiel was die Gemüter stark erhitzte, zumindest die der Eltern und noch für reichlich Gesprächsstoff nach dem Turnier sorgte. Der Schiedsrichter hatte dabei einige knifflige Situationen zu bewältigen und bei einem unabsichtlichen Handspiel unseres Torhüters zeigte das Emotionsparometer der Zwickauer Fans, welche sich vom Schiedsrichter benachteiligt fühlten, neue Bestwerte an ;-). Trotz einer kurzzeitigen Unterbrechung ließen die Priestewitzer Jungs sich nicht verrückt machen und siegten mit 1:0. Es war ein wirklich tolles Spiel beider Teams !

Im Spiel um den Bronzeplatz fand der BFC Dynamo zu seiner überzeugenden Vorrundenleistung zurück und besiegte den FSV Zwickau mit 2:1. Eines der besten Spiele an diesem Tag!


DAS FINALE:  Dynamo Dresden gegen SV Traktor Priestewitz

Beide Mannschaften machten kaum Fehler und es entwickelte sich ein kampfbetontes und von den Kindern fair geführtes Endspiel. Das druckvollere Angriffsspiel der Gastgeber brachte die Priestewitzer auf die Siegerstraße. Dem Führungstreffer durch Paul Fromm, der den Ball unhaltbar unter die Latte hämmerte folgte das entscheitende 2:0 von Karl-Ludwig Zech.
Auch dieses Spiel hatte seinen Aufreger und der Schiedsrichter rückte wieder in den Mittelpunkt. Ein nicht gegebenes Tor für Dynamo veranlasste Fans zu heftigen „Überreaktionen“, die nach dem Turnier erfreulicherweise wieder gerade gerückt wurden.
Was war passiert: Nach einem Rückpass schießt der Dynamo-Torwart den Ball aus der eigenen Spielhälfte soweit nach vorn, das dieser vor dem Priestewitzer Torhüter aufsetzt und im Anschluß direkt ins Tor springt. Da keine Berührung eines Gegners oder Mitspielers in der Hälfte der Priestewitzer erfolgte, fand der Treffer richtigerweise keine Anerkennung, denn reguläre Tore dürfen erst ab der Mittellinie erzielt werden.( Dazu stellen wir das Video demnächst online !)

( Video ist online  und eine entscheidente Beurteilung dieser Szene ist leider auch nicht mit den Videoaufzeichnungen aus gleich zwei Kameraperspektiven möglich. (In der unkonvertierten und originalen Fassung sieht man es auch nicht !). Ob der Dynamostürmer den Ball noch kurz vor der Torlinie oder erst dahinter berührt hat bleibt somit weiter ungeklärt. Sicher hätte sich aber niemand darüber beschwert, wenn das Tor gezählt hätte ! )

Was bleibt??
Überglückliche Kinder, stolze Eltern, vom Verkauf müde Muttis, ein zufriedener Präsident und ein tolles Gefühl ein richtig erstklassiges überregionales Turnier auf die Beine gestellt zu haben.

Wir bedanken uns natürlich bei allen Vereinen für das viele Lob für die Turnierorganisation, die durchweg positive sportliche Beurteilung unserer Mannschaft und die gleich im Anschluss ausgesprochenen Einladungen zu tollen Turnieren.
Danke an eure Kinder für sportlich hervorragende Leistungen und ein sehr diszipliniertes Verhalten.
Wie echte Profis! Nein besser !!! ;-))

Freuen wir uns auf ein Wiedersehen aller Mannschaften im nächsten Jahr und vor allem der drei erstplatzierten Teams dieses Turniers zu Pfingsten bei SV Tasmania Gropiusstadt Berlin.


Für die Priestewitzer F-Junioren spielten:
Rudi Kaube, Ron Schietzel , Max Arlt , Karl-Ludwig Zech (9), Paul Fromm (2), Julian Suche, Rudolf Sanin (1), David Porstorfer, Edgar Feifer

   
Der Gastgeber läuft einzeln ...                ... und effektvoll im Nebel auf.              Nebelschwarten durchziehen die Halle.


   
Dichtes Gedränge auf den Rängen.         In der "Sportsbar" gab es die Turnier-     Erstes Spiel gegen Chemnitz
                                                         torte - Klasse "Mama David"  ;-) !


   
Rudolf heute mit blauem Schopf.            Eine Auer Spieler klärt vor Paul.             Drittes Turnierspiel gegen den BFC.


   
Karli präsentiert den Turnieraufkleber.    Heute total stark: Rudi im Tor !             Umkämpft:das Halbfinale gegen Zwickau


   
An Max beisst sich auch der Zwickauer    Dynamo hat Anstoß zum Finale.               Dynamo wird mit Silber ausgezeichnet.
Richard Steiger die Zähne aus.

     
Holen Bronze: die spielstarken Berliner    Rudi erhält den Hallenpokal 2009.            The Winner is: SV Traktor Priestewitz !
mit ihren symphatischen Trainern.


Alle Spiele und Tabellen:


Vorrunde Gruppe A:

  1. SG Dynamo Dresden            6 Punkte / 6:4 Tore
  2. FSV Zwickau                        6 Punkte / 4:4 Tore
  3. Frohnauer SC Berlin              3 Punkte / 9:5 Tore
  4. SpG Hoyerswerda /Bergen  3 Punkte / 3:9 Tore

Frohnauer SC – FSV Zwickau  0:2
SpG Hoyerswerda – Dynamo Dresden  2:0
Dynamo Dresden – Frohnauer SC Berlin  3:2
FSV Zwickau – SpG Hoyerswerda  2:1
SpG Hoyerswerda – Frohnauer SC Berlin  0:9
SG Dynamo Dresden – FSV Zwickau  3:0

Vorrunde Gruppe B

      1.   SV Traktor Priestewitz       9 Punkte / 9:4 Tore
      2.   BFC Dynamo                       6 Punkte / 5:3 Tore
      3.   Chemnitzer FC                    3 Punkte / 4:4 Tore
      4.   FC Erzgebirge Aue             0 Punkte / 2:9 Tore


Priestewitz – Chemnitzer FC  3:1
BFC Dynamo – Erzgebirge Aue  3:0
Erzgebirge Aue – Priestewitz  2:3
Chemnitzer FC – BFC Dynamo  0:1
BFC Dynamo – Priestewitz  1:3
Erzgebirge Aue – Chemnitzer FC  0:3                            

kleines Halbfinale:


Frohnauer SC Berlin – Erzgebirge Aue  3:2
Chemnitzer FC – SpG Hoyerswerda  1:6

Halbfinale:

SG Dynamo Dresden – BFC Dynamo  2:1
Priestewitz – FSV Zwickau   1:0







Platzierungsspiele:


Platz 7 und 8
Erzgebirge Aue – Chemnitzer FC  0:4

Platz 5 und 6
Frohnauer SC Berlin – SpG Hoyerswerda  2:4

Platz 3 und 4
BFC Dynamo – FSV Zwickau  2:1

Finale:

SG Dynamo Dresden - SV Traktor Priestewitz  0:2

 
Endstand:

1.  SV Traktor Priestewitz
2.  SG Dynamo Dresden
3.  BFC Dynamo
4.  FSV Zwickau
5.  SpG Hoyerswerda/Bergen
6.  Frohnauer SC Berlin
7.  Chemnitzer FC
8.  FC Erzgebirge Aue









Die erfolgreichsten Torschützen des Turniers:

9 x  Karl-Ludwig Zech (Priestewitz)
6 x  Oguzhan Gültekin (Frohnauer SC)
5 x  Pitt Krahl (Hoyerswerda)
4x  Tim Krutoff ( Hoyerswerda)
4 x  Pascal Hänisch (Dresden)
3 x  Erik Pfannschmidt (BFC)
3 x  Justin Müller (Zwickau)
3 x  Lukas Rademacher (Frohnauer SC)
3 x  Kevin Lubner (Hoyerswerda)
3 x  Paul Dettlaff (Chemnitz)
2 x  Paul Fromm (Priestewitz)
2 x  Kevin Schlimpert (Dresden)
2 x  Anton Kauther (BFC)
2 x  Philip Connoly (Frohnauer SC)
2 x  Raphael Meyerhoff (Frohnauer SC)
2 x  Paul Schaltonat (Chemnitzer FC )
 Ins  Allstarteam gewählt:

1.  Christian Kühne (Frohnauer SC ) Torwart
2.  Karl-Ludwig Zech (Priestewitz)
3.  Erik Pfannschmidt (BFC)
4.  Pascal Hänisch (Dynamo Dresden)
5.  Richard Steiger ( FSV Zwickau)













Wir mit dem BFC Dynamo.

Internetseiten von unseren Gästen:

http://www.dynamo-nachwuchs.de

http://www.hsv-1919.de

http://fsv-jahrgang2000.jimdo.com

http://www.frohnauer-sc.de

http://www.fc-erzgebirge.de

http://www.chemnitzerfc.de

http://www.1fjugend-bfcdynamo.de.tl


 
Wir bedanken uns für die Unterstützung des Turniers bei den Sponsoren:


  
_____________________________________________________________________________________________________________________





Hier der Bericht vom Hallenturnier 2008 in der Großenhainer Rödertalhalle.

Zum damaligen Zeitpunkt spielten die Mehrzahl unserer Spieler als F2-Junioren des Großenhainer FV 90.

Hallenturnier 2008 - Rückblick



Hallencup des GFV für F-Junioren Jahrgang 2000 am 26.01.08 in der Rödertalhalle Großenhain

Großenhainer Jung`s lassen große Namen hinter sich !


                                                          Eröffnung mal etwas anders
 
Rechtzeitig waren alle Mannschaften, die zum teil mehrstündige Anfahrten nicht scheuten, am Samstag in der Rödertalhalle Großenhain eingetroffen und sind der Einladung um den Hallencup für F-Junioren Jahrgang 2000 des GFV90 gefolgt.
Die Berliner vom Frohnauer SC 1946 nutzen die Übernachtungsmöglichkeit in unserem Vereinsheim und reisten bereits am Vorabend an, bestens umsorgt von den Eltern der F2. An dieser Stelle ein dickes Lob den Familien Schietzel, Kaube, Strobel und Suche.

     
   Auflaufen der Mannschaften         Rudi der Schelm                              Erfurt-Frohnauer SC 2:1

So und nun zum Turnier und um es vorweg zu nehmen, alle Mannschaften spielten ein tolles Turnier auch wenn letztendlich neben vorderen auch die hintere Plätze wieder vergeben werden mußten.
Das Eröffnungsspiel gewann Dynamo Dresden gegen den Radebeuler BC08 mit 2:0 und wurden somit
der Favoritenstellung gerecht. Als nächstes mussten die Berliner, insgeheim als Turnierfavorit gehandelt, gegen Erfurt ran, das von den gut aufspielenden Rot-Weißen jedoch etwas überraschend
2:1 gewonnen wurde.

Nun war der Gastgeber an der Reihe im Spiel gegen den SC Borea Dresden einen guten Turnierstart in der Vorrundengruppe B hinzulegen. Mit flüssigen Kombinationen gelang dies in beindruckender Art und Weise und so konnte ein deutliches 7:1 herausgespielt werden. Wesentlichen Anteil daran hatte Paul Fromm, der mit viel Übersicht mehrer Tore vorbereitete und eines selbst markierte.
Im Spiel der nächsten Großenhainer Kontrahenten bezwang Sachsen Leipzig die Chemnitzer mit 3:2.

   
  Paul im Spiel geegn Borea               Erfurt-Dynamo                               Radebeul-Fohnauer SC

Nun war Gruppe A wieder an der Reihe und es kam zum Duell Erfurt gegen Dynamo. Die Dresdner zeigten sich weiterhin in guter Verfassung und hatten mit dem 2:1 das Halbfinale fest im Visier. Die Frohnauer hingegen wahrten ihre Chance auf das Semifinale mit einem 2:0 Erfolg über die Radebeuler und konnten den ersten Dreier einheimsen.

Im zweiten Spiel des GFV hieß der Gegner Chemnitzer FC, denen man nach ihrer Auftaktniederlage anmerkte, alles daran setzten zu wollen um nicht vorzeitig die Spiele um Platz 1-4 zu verpassen.
Die GFV-Jung`s hingegen waren nach dem tollem ersten Spiel wohl zu selbstsicher und zeigten ihr schwächstes Turnierspiel. Die 1:0 Führung konnte von den Chemnitzern ausgeglichen werden aber mit dem dann doch fallenden zweiten Treffer war das Halbfinale für den Gastgeber perfekt. Auch Leipzig konnte frühzeitig die nächste Runde mit einem 3:2 Sieg gegen SC Borea vermelden.

   
  GFV- "Himmelblau" 2:1                    Max Tennert im Spiel gegen CFC   Dynamo und GFV-Trainer

Die Spannung stieg im Aufeinandertreffen zwischen dem Frohnauer SC und Dynamo Dresden, musste doch für die Nordberliner unbedingt ein Sieg her um nicht alle Träume vorzeitig zu begraben. Dem Vorhaben verpassten die Dynamos gleich zu Beginn einen Dämpfer und dominierten das Spiel bis zur 1:0 Führung. Ohne weiter energisch Druck auf den Gegner aufzubauen sollte die knappe Führung wohl über die Runden geschaukelt werden, was sich bitter rächte. Die Berliner nutzen diese Passivität gnadenlos aus und es gelang ihnen das Spiel zu ihren Gunsten mit 3:1 zu drehen, was gleichzeitige das Aus für die SGD bedeutete, da auch Erfurt das letzte Spiel gegen Radebeul mit 2:0 gewinnen konnte.

In ihrem letzten Vorrundenspiel zeigten die Röderstäder wieder was in ihnen steckt und ließen den Leipzigern mit einem tollem 3:0 Erfolg nicht die Spur einer Siegchance.

  
                         GFV-Sachsen Leipzig 3:0                    Anika vom RBC gegen Borea Dresden

In den anschließenden kleinen Halbfinalspielen setzte sich Dynamo gegen Chemnitz mit 2:1 durch und
den Radebeulern blieb im Spiel gegen Borea das Pech an diesem Tag nach einer 1:2 Niederlagen treu.

Im ersten Halbfinalspiel zeigten dann die Berliner ihre beste Leistung und buchten gegen Sachsen Leipzig mit 2:0 das Endspiel.
Das Spiel des Tages sollte aber das zweite Semifinale zwischen dem GFV und Erfurt werden. In einer temporeichen und von beiden Seiten mit viel Einsatz geführten spannungsgeladenen Partie brachte
Karl-Ludwig Zech den Gastgeber zweimal in Führung doch jedes mal nutzen die Rot-Weißen ihre Chancen zum Ausgleich. Um so größer war der Jubel als Max Tennert der endgültige Siegtreffer zum 3:2 gelang.

  
  Großer Kampf im Halbfinale            Max macht das 3:2 gegen Erfurt   Der GFV-Kreis

Im Spiel um Platz 7 hatte der Radebeuler BC08 nach einem 1:1 gegen die Chemnitzer selbst im anschließenden Neunmeterschießen kein Glück und zogen auch dort den kürzeren.
Fünfter wurde Dynamo Dresden, die den SC Borea knapp mit 2:1 bezwingen konnten.
Im Spiel um Platz drei ging den Leutzschern dann entgültig die Luft aus und steckten gegen die Erfurter eine derbe 1:6 Klatsche ein.

   
  Das Finale gegen die Berliner...     ...gewinnt der GFV klar...             ... mit unserem Rudi im Tor 5:0 !

Nun folgte das Endspiel zwischen dem Großenhainer FV90 und dem Frohnauer SC. Das Spiel der Röderstäder lief präzise ab wie ein Schweizer Uhrwerk und die heutige „GFV- Torfabrik“ mit Karl-Ludwig Zech und Rudolf Sanin bekamen die Berliner zu keinem Zeitpunkt in den Griff.
Frohnauer Angriffsbemühungen  machte „Abfangjäger“ Max Arlt beeindruckend zunichte und Torwart Rudi Kaube hielt was es zu halten gab. Am Ende wurde es ein deutlicher und überragender 5:0 Finalsieg.
 
  Die drei besten Spieler des Turniers wurden ausgezeichnet:

  
  Rudolf (GFV)                                   Hannes (Erfurt)                               Tim (Leipzig)

Zu den drei „besten Spielern“ des Turniers wurden Rudolf (GFV), Hannes (Erfurt) und Tim (Leipzig) ausgezeichnet. Den Titel „Bester Torhüter“ holte sich Gustav (Dynamo) und den Pokal des Torschützenkönig`s nahm Karl-Ludwig (GFV) mit 10 Treffern in Empfang.

 
                           Bester Keeper: Gustav (SGD)            Torjäger Karl-Ludwig (10 Treffer)
    
Ein großes Dankeschön geht an Heiko Probst und Nachwuchsleiter Diethart Preuß die mit einer umsichtigen Turnierleitung wesentlich zum gelingen beigetragen haben sowie an die Schiedsrichter Sebastian Probst und Damian Haschke.

    
 Das Siegerteam bei den Löwen      Fanclub der E und D-Junioren         Und die Eltern

Das größte Kompliment muß aber unserem Fanclub „Die Löwen“ und den Nachwuchskickern der
D und E-Junioren ausgesprochen werden, die mit erstklassiger Stimmung dem Turnier die richtig Würze gaben, die Halle zum Kochen brachte und so die Großenhainer Jungs zum Turniersieg trieben.

  
 Magier Milko Bräuer verzauberte die Kinder in einer Turnierpause.         Oliver Umlauft vom Handelshof
                                                                                                                   Großenhain brauchte mal eine
                                                                                                                   Pause vom Luftballon aufblasen

Zum Schluß natürlich ein riesiges Dankeschön an unsere Sponsoren Sport-Schmidt, Handelshof Riesa (Fil.Grh.) und Schneider-Werbung mit deren Unterstützung dieses Turnier erst ermöglicht wurde und nicht zu vergessen unseren Magier Milko Bräuer von Magical Moments, der mit seiner Darbietung während des Turnierverlaufs für Abwechselung sorgte und die Kinder in Staunen versetzte.

   
 Bronze für die Erfurter                 Die Turniersieger...                        ... beim Fototermin

Für die Großenhainer erspielten sich den Turniersieg:  Rudi Kaube, Rudolf Sanin, Ron Schietzel, Jannik Strobel, Max Tennert, Karl-Ludwig Zech, Max Arlt, Paul Fromm
   
Vorrunde
 Gruppe A                              Sp.  Pkt.  Tore  Diff.
1.  Frohnauer SC 1946 Berlin  3      6      6 : 3    3
2.  FC Rot-Weiß Erfurt             3      6      5 : 3    2
3.  SG Dynamo Dresden          3      6      5 : 4    1
4.  Radebeuler BC 08              3      0      0 : 6   -6
 Gruppe B                               Sp.  Pkt.  Tore   Diff.
1. Großenhainer FV 90              3      9     12 : 2  10
2. FC Sachsen Leipzig               3      6      6 : 7   -1
3. SC Borea Dresden                 3      3      4 :10  -6
4. Chemnitzer FC                       3       0      3 : 6   -3
SG Dynamo Dresden - Radebeuler BC 08   2 : 0
Frohnauer SC 1946 Berlin - FC Rot-Weiß Erfurt   1 : 2
Großenhainer FV 1990 - SC Borea Dresden   7 : 1
FC Sachsen Leipzig - Chemnitzer FC   3 : 2
FC Rot-Weiß Erfurt - SG Dynamo Dresden   1 : 2
Radebeuler BC 08 - Frohnauer SC 1946 Berlin   0 : 2
Chemnitzer FC - Großenhainer FV 1990   1 : 2
SC Borea Dresden - FC Sachsen Leipzig   2 : 3
Frohnauer SC 1946 Berlin - SG Dynamo Dresden   3 : 1
FC Rot-Weiß Erfurt - Radebeuler BC 08   2 : 0
FC Sachsen Leipzig - Großenhainer FV 1990   0 : 3
Chemnitzer FC - SC Borea Dresden   0 : 1
kleines Halbfinale
SG Dynamo Dresden - Chemnitzer FC   2 : 1
SC Borea Dresden - Radebeuler BC 08   2 : 1
Halbfinale
Frohnauer SC 1946 Berlin - FC Sachsen Leipzig   2 : 0
Großenhainer FV 1990 - FC Rot-Weiß Erfurt   3 : 2

Platzierungsspiele
Spiel um Platz 7
Chemnitzer FC - Radebeuler BC 08   1 : 1 , 2 : 1 nach Neunmeterschießen

Spiel um Platz 5
SG Dynamo Dresden - SC Borea Dresden     2 : 1

Spiel um Platz 3
FC Sachsen Leipzig - FC Rot-Weiß Erfurt   1 : 6

Finale
Großenhainer FV 90 -
Frohnauer SC 1946 Berlin   5 : 0


Endstand

1. Großenhainer FV 1990
2. Frohnauer SC 1946 Berlin
3. FC Rot-Weiß Erfurt
4. FC Sachsen Leipzig
5. SG Dynamo Dresden
6. SC Borea Dresden
7. Chemnitzer FC
8. Radebeuler BC 08


GFV-Torschützen und Ehrungen
Torschützenliste

10 Karl-Ludwig Zech Großenhainer FV 90
 5 Rudolf Sanin Großenhainer FV 90
 4 Max Tennert Großenhainer FV 90
  1 Paul Fromm Großenhainer FV 90
 
Ehrungen

Die besten drei Spieler des Turniers:
Rudolf (GFV)
Tim (Leipzig)
Hannes (Erfurt)

Bester Torhüter:
Gustav (Dynamo)

Bester Torschütze:
Karl-Ludwig (GFV)


Hier der wunderschöne Turnierbericht aus der Sicht des Frohnauer
Trainers
Peter Lammert


Planmäßig konnten wir am Freitagabend, nach dem Training, mit sieben Zwergen in Richtung Großenhain starten. Leider hatte es Flummi am Vortag zuvor mit Fieber und Erbrechen noch niedergestreckt. Gegen 21.30 erreichten wir ohne Verzögerung (Pascal hat ne Runde verschlafen) unseren zuvor verabredeten Treffpunkt am Ortseingang von Großenhain. Dort wurden wir von unserem Scout, Andreas Suche (Spielervater vom GFV 90) in Empfang genommen und wie die kleinen Prinzen zur Jahnkampfbahn eskortiert. Danke Andreas, den er bremste mal kurz auf freier Strecke – die stationäre Radarfalle wäre mit Sicherheit wieder mal mein Problem gewesen. Zu einem muss ich noch sagen, während der geringfügigen Pause am Ortseingang wurde meine Kaffeesucht bestraft. Kaffee im Pappbecher, schnell mal auf den Fahrersitz gestellt, unseren Scout begrüßen, einsteigen – und das Missgeschick war schon passiert.

In dem Vereinsheim wurden wir dann von unseren Gasteltern wirklich reichhaltig mit einem „kleinen Snack“ begrüßt. Belegte Brötchen, Saft, Milch und Kakao waren zu üppig bereitgestellt, da fehlten uns erstmal die Worte. Nach einem ersten Abtasten der Kids untereinander, unsere waren die kleinsten – hatten dafür aber die größten Klappen, kam was kommen musste – die Nachtruhe. Im Gänsemarsch zum Zähneputzen, zurück und ab ins Zwergenbett. Kurze Ansprache, in 15 Minuten Licht aus, Klappe halten und einschlafen – war natürlich völlig sinnlos und verpuffte im Nirvana. Ein zweiter Anlauf unter dem Motto „OK meine Herren Ihr habt gerade 10 Minuten verschenkt, Licht aus“ (es war dann auch aus!) war ebenso wirkungslos. Da lagen plötzlich drei Kids und eine Spielkonsole unter einer Decke. Und kaum war die Tür zu, kam der Schlachtruf „ der Trainer ist weg – holt die Taschenlampen raus“. Alles war in Ordnung, denn schnell war Ruhe eingekehrt und sieben liebe Zwerge schliefen friedlich.

Die ersten der sieben Zwerge waren, wie Papa Sen, gegen kurz vor sechs Uhr morgens schon wieder wach. Nur Papa Sen wusste nicht welches Problem sein größtes sein sollte. Die Hängematratze, der vergessene Schlafanzug (oder so ähnlich), vielleicht doch die angenehm kühlere Raumtemperatur – so richtig konnte und wollte er nicht mit der Sprache rausrücken. Jedenfalls fanden wir Papa Sen am Morgen, kann so gegen acht gewesen sein, völlig zerstört aussehend, sich verzweifelt fest an einer Heizung klammernd (sah aus wie eine Einheit), sitzend vor. In einer Fata Morgana faselte er wirres Zeug – und zu seiner Entschuldigung sei gesagt, er war wirklich völlig zerstört. Immer wieder behauptete er: ich sei ein wenig laut in der Nacht gewesen und ich wäre zweimal aufgestanden. Letzteres kann ich zur seiner Beruhigung bestätigen, das erste nicht – denn ich habe im Gegensatz zu Ihn – klar doch – völlig friedlich geschlafen – und ich habe leider nichts gehört.

Um neun Uhr dann die Erlösung. Scout Andreas Suche und Frau Strobel hatten unseren Frühstückstisch gedeckt, und es gab Kaffee (!). Das war eine Supernette Geste von den Eltern des GFV, denn wir mussten Feststellen, das Herr Suche unsere Superbetreuung trotz der Erkrankung seines Sohnes, der somit nicht am eigenen Turnier teilnehmen konnte, trotzdem liebevoll durchführte. – Eine ganz starke und nicht alltägliche Sache – Danke Andreas.

Nach dem Aufstehen der Kids, genau wie abends zuvor, Gänsemarsch zum Zähneputzen und es folgte der Soloauftritt von Lukas. Der wollte mir nun folgendes weismachen: 1.ste Runde: erfolgte Zahnpflege ohne Zahnbürste. Dafür als erster im Kasino, und schon eine Käsestulle auf dem Teller. – Irrtum kann mal probieren. Also zweite Runde: Anschiss kurz und heftig, Lukas Treppen hoch, Zahnbürste und Zubehör greifen, Treppe runter zum Waschraum, Zähneputzen, anschließend Treppen wieder hoch, Zahnbürste weglegen, Treppen wieder runter zum Frühstück. Super Leistung – nur alles unter einer Minute!!! Ich hab es regist-riert…auch das Addi ihn deckte und alles verschwor das es so richtig war!!!
Und Sen Junior – der behauptete doch glatt das eine Spielkonsole aus dem Bett, über zwei Etagen, direkt in der Toilette fallend dennoch schwimmfähig sein würde – völliger Quatsch – das Ding ist untergegangen wie ein Stein. – Kurz gesagt: wollt Ihr was erleben, dann gönnt Euch eine Märchenstunde mit den Sen’s!

Kommen wir zum weiteren Ablauf. Sachenpacken ging noch gerade so, Bettenmachen war da schon, weil das Schneewittchen Urlaub machte, nicht die absolute Stärke der sieben Zwerge. Also lieber, bei Sturm, raus auf dem Bolzplatz, drei gegen vier mit super Aktionen und geheimen Taktiktraining im Vorgriff auf das Tur-nier. Alles war recht nett anzusehen, direkt Abnahmen, super Zuspiele und klasse Zweikämpfe.
Und die Märchenstunde hatte jetzt andere Aktive gepachtet. Auf dem Weg zur Sporthalle in der Altstadt ver-franzt. Patti mal eben in die Polizeiwache am Marktplatz, eigentlich wollte sie nur eine kurze Wegbeschrei-bung einholen. Super – nur interessierte es keinen Menschen in der Wache. Man telefonierte seelenruhig wie gewohnt weiter, unterbrochen nur von kratzen in den Haaren. Also wieder raus, kurz gedreht und wenigstens schon mal grob bis zum blau-weißen Haus geschafft. Erneut auf nicht Richtungskundige Mitbürger getrof-fen. – Vorn links abgebogen – und wir waren vor einer Tiefgarage gelandet. Links und rechts – na ja kann auch mal passieren. Dann waren wir aber da. Und Flummi, wieder genesen, war auch zusätzlich eingeflogen.

Zu unserer Überraschung hatten die Eltern des GFV 90 einen riesigen Obstkorb und Getränke in unserer Kabine bereitgestellt. Professionell machten sich die nunmehr acht Zwerge warm, erzählten allen wie hoch sie gleich gewinnen wollten. Und dann kam es in unserem ersten Turnierspiel ganz anders. Nicht mal fünf Minuten gespielt, ein Doppelschlag von RW Erfurt und wir lagen 2:0 zurück. Was da auf dem Platz geschah hatte unsererseits wirklich nichts mit Fußball zu tun. Völliges Egospiel lief da ab. Oguzhan verkürzte auf 2:1 und das war es dann auch schon. – Mir fehlten die Worte! Das war noch nicht mal Kleinmädchenfußball – das war einfach nur...

Wir hatten es uns gleich zu Anfang des Turniers wieder einmal selber unnötig schwer gemacht. Im zweiten Spiel gegen den Radebeuler SC lief es dann auch nicht umwerfend besser. Hinter unsern Qualitäten liefen wir stetig sinnlos her. Egospiel, mangelnde Ballkontrolle sowie Ballverluste, überhaupt keine Ansätze zum Torschuss und eine bedrückende Teilnahmslosigkeit, gerade von Addi, beherrschten unser Spiel. Zwar kamen wir in den Schlussminuten der Partie noch durch zwei Tore von Dogukan und Flummi zu einem 2:0 Erfolg, aber die Mannschaft spielte lediglich mit fünf einzeln agierenden Spielern. Und jetzt gab es eine richtige freundliche Ansprache in der Kabine denn nach soviel Krampf statt Kampf reichte es mir jetzt.

Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich alle anderen Mannschaften mit unserer Vergleichen. Da waren sieben Mannschaften angetreten die alle Ehrgeiz und Laufarbeit zeigten. Und unser Team – Minimalfußball, so wie ich ihn nicht mag. Typ „Bayern“ sag ich da bloß – verzögern, verschleppen irgendwie kommen wir schon durch. Addi bewegte sich gar nicht, ihm war alles egal – Hauptsache er stand (!) auf dem Feld. Die anderen waren auch nicht viel besser. Bälle wurden sinnlos nach vorne (wo keiner stand) oder zum Eckball geschlagen. Spielzüge kamen nicht zustande. Keiner hatte den Hauch von Ehrgeiz oder einen Funken Siegeswillen.Es folgte eine Pauseneinlage mit etwas Zauberei. Und ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen. Plötzlich war Addi (bislang total teilnahmslos) mit beiden Armen voran als erster „hier“ schreiend in der ersten Reihe ganz weit vorne. Na ja vielleicht half ihm ja der Zauberer.

Es entwickelte sich im dritten Spiel ein wahres Feuerwerk gegen Dynamo Dresden. Pässe kamen plötzlich an, es wurde gefightet und ein 1:0 Rückstand wurde von Raphael ausgeglichen. Unter erneuten Druck von Raphael passierte seinem unmittelbaren Gegenspieler ein Eigentor bevor Lukas eine Minute später auf 1:3 erhöhen konnte. Der Knoten war geplatzt. Jetzt bestand eine Pattsituation. Drei Mannschaften mit je sechs Punkten, und zu unserem unverschämten Glück hatten wir mit 6:2 Toren mit einem (!!) Tor Vorsprung das bessere Torverhältnis im Vergleich zu Erfurt und Dyn. Dresden. Somit waren wir als Gruppenerster irgend-wie ins Halbfinale vorgedrungen. Irgendwie deshalb, weil wir verdammten Dusel hatten.

Das Feuerwerk war dann auch schon im Halbfinale wieder erloschen. Zu viele Egoaktionen waren unser größter Feind. Wieder machten wir uns das Leben selber richtig schwer. Freilaufen und Abspielen waren Vergangenheit. Minikickerfußball mit absoluter Knäuelbildung war in. Nicht beim Gegner – nein nur auf unserer Seite. Oguzhan schießt nach einer totalen Einzelaktion aufs Tor – was macht Dogukan – er rettet auf Gegners Torlinie beim Versuch das Tor noch schnell selber (voller Ego-Tripp) einzumachen. Lukas frei vor der Kiste probiert mal wieder seinen Hackentrick, warum sollte er auch seinen linken Fuß nehmen um den Ball lediglich abprallen zu lassen, und schießt prompt vorbei. Pascal schließt sich Addi an, beide könnten Europameister im Dauerrumstehen sein. Je einmal Dogukan und Lukas stellen letztlich einen 2:0 Sieg, in einem unsererseits grottenschlecht gespielten Halbfinale her.

Im Finale trafen wir nun auf unsere Gastgeber den GFV 90. Also, acht Zwerge hindern den GFV jetzt an den Torschüssen, gehen sofort zum Ball, decken ihre Gegenspieler, machen richtig Druck und schießen aus allen Lagen. Na, jetzt kommt die wahre Stunde der Sieger. Nur die Sieger waren eben nicht wir! Wir lagen erst einmal ganz schnell mit drei Toren zurück. Alle unsere Spieler schauten zudem völlig Entspannt zu, was der Gegner so mit uns anstellte. Und weil der gerade richtig in Spiellaune kam wollten wir auch nicht unbedingt zwingend stören. Dem ungeachtet lernten wir bis zum Ende des Finales sogar bis fünf zuzählen – oder anders gesagt, es war eine ganze Hand voll Finger. Denn genau soviel Treffer ließen wir leidenschaftslos zu.

Bedanken möchte ich mich aber letztlich bei Michael und seiner Elterncrew für die wirklich herzliche Auf-nahme und Verpflegung unseres Teams, die super Turnieratmosphäre und das ganze Drumherum. Wir freuen uns auf den 23. Februar und hoffen, dass wir Frohnauer Euch eine dann eine ebenso gute Gastfreundschaftlichkeit bieten können.
Danke auch für Eure schnelle Zauberei, unseren verhexten schwarzen Koffer (ein horrorähnliches Drama) wieder erfolgreich aufzutreiben.

Stand: 29.01.2008 - verantwortlich für Text und Inhalt ist Lammi als Trainer des U8 Teams 2000

Dieses Turnier wurde unterstützt von:

 Magical Moments

Illusion & Großillusion

www.magical-moments.de

  Partner für Technik -  Handelshof Riesa (Fil. Großenhain)

_______________________________________________________________________________________________________________________


Hier der Bericht vom Hallenturnier 2007 in der Großenhainer Rödertalhalle.
Zum damaligen Zeitpunkt spielten die Mehrzahl unserer Spieler als G-Junioren des Großenhainer FV 90.

Hallenturnier 2007 -  Rückblick


 

So war unser Hallenturnier 2007

Hallenturnier des GFV90 in der Rödertalhalle
für G-Junioren (Jahrgang 2000 und jünger) vom 10. Februar 2007

Ordentliche Stimmung herrschte vergangenen Samstag in der Rödertalhalle beim Hallenturnier für G-Junioren des Großenhainer FV. In zwei Vorrundengruppen kämpften je vier Teams um den Einzug in die nächste Runde. Dabei musste sich die erste Vertretung der Gastgeber im Eröffnungsspiel gegen die SG Weixdorf auseinander setzten, das auch klar mit 6:0 gewonnen wurde. Im Anschluß wurde
gegen den SC Riesa (1:0) und dem VfB Hellerau-Klotzsche (3:0) weitere zwei Siege eingefahren und somit der Gruppensieg erreicht. Doch zufrieden konnte man mit der gezeigten spielerischen Leistung nicht sein. Zuviel Eigensinnigkeit der GFV-Spieler ließen keinen konstruktiven Spielfluss zustande kommen und vieles blieb Stückwerk, da wohl der einzelne nur an seinen nächsten persönlichen Torerfolg dachte. Dies zog sich an diesem Tag leider wie ein roter Faden durch das gesamte Turnier.
Nachdem im Halbfinale der TSV Radeburg mit 3:0 besiegt wurde, wartete nun im Finale der 1.FC Dynamo Dresden. In einem ausgeglichenem Spiele stimmte der kämpferische Einsatz aller Akteure und nach einem Zuspiel von Max Tennert war Karl-Ludwig Zech mit der Fußspitze zur Stelle und erzielt den Führungstreffer. Dynamo versuchte vorwiegend mit hohen Distanzschüssen zum Ausgleich zu kommen, aber GFV- Keeper Rudi Kaube war auf dem Punkt hellwach und fischte alle Bälle sicher weg.
Am Ende blieb es beim 1:0 Erfolg und einem trotz alledem verdienten Turniersieg. Auch die zweite Großenhainer Mannschaft, bei der die meisten Kinder an diesem Tag ihr Debüt in einem Fußballtrikot gaben, schlug sich achtbar und konnten durch Tore von Jannik Strobel und Marc Hausmann im Spiel um Platz 7 gegen Turbine Dresden sogar  einen 2:1 Erfolg feiern.
Im Laufe des Turnier sorgten die Mädels von der Tanzgruppe des Großenhainer Gymnasiums für zusätzliche Stimmung und rundeten mit drei Showeinlage einen tollen Vormittag ab.

GFV90 1. spielte mit:
Rudi Kaube, Paul Fromm, Rudolf Sanin, Karl-Ludwig Zech, Max Tennert, Julian Suche, Ron Schietzel 

GFV90 2. spielte mit:
Nick Rothe, Lukas Rehschuh, Alexander Hoch, Tobias Lukas, Marc Hausmann, Jannik Strobel
David Gruhne, Hugo Fromm, Collin Tennert, Florian Kliemann





Vorrunde - Gruppe A

1. Großenhainer FV 1         9 Punkte
2. VfB Hellerau-Klotzsche   6 Punkte
3. SC Riesa                          1 Punkt
4. SG Weixdorf                   1 Punkt

Großenhainer FV 1. - SG Weixorf 6:0
SC Riesa - VfB Hellerau-Klotzsche 1:4
SC Riesa - Großenhainer FV 1. 0:1
VfB Hellerau-Klotzsche - SG Weixdorf 1:0
SG Weixdorf - SC Riesa  0:0
Großenhainer FV 1. - VfB Hellerau-Klotzsche 3:0



Überkreuzvergleiche um die Plätze 5-8


SC Riesa - Großenhainer FV 2. 5:0
Turbine Dresden - SG Weixorf  1:3 (0:0) n. 7m


Spiel um Platz 7:

Großenhainer FV 2. - Turbine Dresden  2:1

Spiel um Platz 3:

TSV Radeburg - VfB Hellerau-Klotzsche  3:1

Endstand:
1. Großenhainer FV 90 1.
2. 1.FC Dynamo Dresden
3. TSV Radeburg
4. VfB Hellerau-Klotzsche
5. SC Riesa
6. SG Weixdorf
7. Großenhainer FV 90 2.
8. Turbine Dresden
Vorrunde - Gruppe B

1. Dynamo Dresden          9 Punkte
2. TSV Radeburg               6 Punkte
3. Turbine Dresden          3 Punkte
4. Großenhainer FV 2      0 Punkte

TSV Radeburg - Großenhainer FV 2.  3:1
Dynamo Dresden - Turbine Dresden   8:0
TSV Radeburg - Dynamo Dresden   0:2
Großenhainer FV 2. - Turbine Dresden  0:3
Turbine Dresden - TSV Radeburg   0:1
Dynamo Dresden - Großenhainer FV 2.  5:0


Halbfinale um die Plätze 1-4


Dynamo Dresden - VfB Hellerau-Klotzsche 3:0
Großenhainer FV 1. -  TSV Radeburg   3:0


Spiel um Platz 5:

SC Riesa - SG Weixdorf  4:0


Finale:

Großenhainer FV 1. - 1.FC Dynamo Dresden  1:0


Bester Torwart:

Peter Zickert (SC Riesa)

Beste Spieler:
Felix Salitz (TSV Radeburg)
Kevin Schlimpert (Dynamo Dresden)
Frederik Frey (VfB Hellerau-Klotzsche)

 
 Das Starterfeld.                                           Der Zweitplatzierte: Dynamo Dresden

 
Den Turniersieg holte der Gastgeber.             Siegertypen